Angola 

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Angolanische Behörden verhaften Jugendaktivisten wegen "Verschwörung zum Putsch"

(25.06.2015) Am Mittwoch bestätigte der Generalstaatsanwalt der Republik, General João Maria de Sousa die Verhaftung von 15 Jugendlichen, weil sie angeblich Handlungen des kollektiven Ungehorsams geplant haben um die Regierung zu stürzen und Dos Santos abzusetzen. Sie hatten an Vorlesungen und Diskussionen teilgenommen , die sich mit dem Buch "Von der Diktatur zur Demokratie: Ein Leitfaden für die Befreiung" von Gene Sharp beschäftigten, einer Blaupause für gewaltfreien Widerstand.

Aus der Arbeit von Connection e.V.

November 2012 bis Februar 2013

(17.02.2013) Von November 2012 bis Februar 2013 führten wir eine weitere Rundreise mit dem angolanischen Kriegsdienstverweigerer Emanuel Matondo zu Rüstungsexporten ins südliche Afrika durch. Gemeinsam mit Aktiven aus der Türkei waren wir weiter aktiv für die Kampagne "Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei". In Berlin organisierten wir ein Seminar für ägyptische Kriegsdienstverweigerer. Wir unterstützten den US-Deserteur André Shepherd in seinem Asylverfahren und führten eine Solidaritätsaktion für den in den USA als Whistleblower angeklagten Bradley Manning durch.

Plakatmotiv der Veranstaltungsreihe

Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Überblick über die Veranstaltungstermine 2011 und 2012

(24.11.2012) Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden in alle Welt exportiert. Zu den Empfängern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien oder Lateinamerika, die die Menschenrechte mit Füßen treten.

Was das konkret für die Menschen in den Empfängerländern bedeutet, machten wir am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas mit einer Veranstaltungsreihe deutlich . Wir konnten dafür den aus Angola stammenden Kriegsdienstverweigerer und Journalisten Emanuel Matondo gewinnen. Er arbeitet seit Jahren zu Themen wie Krieg, Militär, Rüstungsexporte, Korruption und den sich in den Gesellschaften des südlichen Afrikas dagegen entwickelnden Widerstand.

Plakatmotiv der Veranstaltungsreihe

Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

(06.10.2012) Die Bergsträßer Pax Christi-Gruppe und der Weltladen Heppenheim hatten im Rahmen der Interkulturellen Woche am Donnerstag, dem 27. September 2012 zu einem brisanten Themenabend ins Marienhaus in Heppenheim eingeladen: Waffenexporte aus Deutschland, die vielfachen Tod bringen.