Asyl und KDV 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Kriegsdienstverweigerung in der Türkei und im Exil

online-Seminar

Mi., 7. Juli 2021, 17:00 Uhr, 18:00 Uhr Türkei

Wir freuen uns, Sie zu einem Webinar einzuladen, in dem in der Türkei und im Exil lebende Kriegsdienstverweigerer zu Wort kommen, um über ihre Erfahrungen angesichts vielfältiger Repressionen im eigenen Land und einer ungewissen Zukunft im Ausland zu berichten.

Die Veranstaltung wird 1 Stunde und 30 Minuten dauern und in Englisch und Türkisch mit Simultanübersetzung durchgeführt.

Bitte benutzen Sie folgenden Link, um sich für das Webinar anzumelden: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZUoce6ppz4uH9b5KiUk1ypfhABrrmBn9lSf

Das Webinar wird durchgeführt von War Resisters’ International, Connection e.V. und Union Pacifiste de France

Kriegsdienst­verweigerung in der Türkei

Kurzbeschreibung und Inhalt der Broschüre

(15.05.2021) In der Türkei hatten Anfang der 1990er Jahre die ersten öffentlich ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt und sind gegen Krieg, Militär und Zwangsdienst aufgestanden. Weit über 1.000 haben sich ihnen inzwischen angeschlossen und öffentlich ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt. Darüber hinaus haben sich Hunderttausende auf andere Art und Weise der Wehrpflicht entzogen oder sind untergetaucht. Einige Hundert haben aufgrund der drohenden Verfolgung im Ausland Asyl gesucht. Die Türkei ist inzwischen das einzige Mitgliedsland des Europarates, das das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht anerkennt.

Diese Broschüre erscheint zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung 2021 in viersprachiger Ausgabe 30 Jahre nach den ersten öffentlichen Verweigerungserklärungen. Sie zieht Resümee, beschreibt die Solidaritätsarbeit für die Kriegsdienstverweigerungsbewegung aus dem Ausland und sie lässt Verweigerer zu Wort kommen, die zum Teil über Jahre hinweg in der Türkei aktiv waren und nun ins Exil gegangen sind.

Download: https://www.Connection-eV.org/pdfs/kriegsdienstverweigerung-tuerkei-2021.pdf

Verbrennung von Militärdokumenten 2014. Foto: Vicdani Ret Derneği

Vorwort

Zur Broschüre Kriegsdienstverweigerung in der Türkei, 2021

(15.05.2021) Diese Broschüre erscheint 30 Jahre nach den ersten öffentlichen Verweigerungserklärungen. Sie zieht Resümee, beschreibt die Solidaritätsarbeit für die Kriegsdienstverweigerungsbewegung aus dem Ausland und sie lässt Verweigerer zu Wort kommen, die zum Teil über Jahre hinweg in der Türkei aktiv waren und nun ins Exil gegangen sind.

Ein Schwerpunkt dieser Broschüre sind die Berichte der Kriegsdienstverweigerer, die ins Exil gegangen sind. Sie zeigen die alltägliche Realität des Militarismus in der Türkei. Beran Mehmet İşçi, Ercan Aktaş, Halil Savda, Mertcan Güler und Onur Erden machen deutlich, wie wichtig ihnen ihre Entscheidung gegen Krieg und Gewalt ist und welchen Repressionen sie deshalb ausgesetzt waren. Trotz all der Haft, Folter und Repressionen, die sie erlitten haben, strahlen die Berichte etwas Positives aus: Für eine Welt ohne Krieg, Unterdrückung, Militär und Gewalt.

Autodafé des convocations militaires 2014. Photo : Vicdani Ret Derneği

Introduction

Livret L’Objection de conscience en Turquie

(15.05.2021) Cette brochure est publiée 30 ans après les premières déclarations publiques des objections de conscience. Elle fait le point, décrit le travail de solidarité pour le mouvement de l’objection de conscience depuis en dehors de Turquie et donne la parole aux objecteurs de conscience, dont certains ont été actifs en Turquie pendant des années et sont maintenant en exil, avec un avenir incertain.

Les articles rédigés par les objecteurs de conscience qui se sont exilés constituent le point central de ce livret. Ils montrent la réalité quotidienne du militarisme en Turquie. Beran Mehmet İşçi, Ercan Aktaş, Halil Savda, Mertcan Güler et Onur Erden expliquent clairement l’importance que revêt pour eux leur décision de refuser la guerre et la violence, ainsi que les répressions subies en conséquence. Malgré les emprisonnements, tortures et condamnations qu’ils ont endurés, leurs mots dégagent quelque chose de positif : leur détermination pour un monde sans guerre, sans oppression, sans armée et sans violence.