Asyl und KDV 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Helsinki, 11. Juli 2024

"Adbusting": Berliner und Helsinker Aktivist:innen fordern Asyl für Kriegsdienstverweiger:innen

(11.07.2024) Huch? Was haben Berliner Werbeposter in Helsinki verloren? Und warum werben sie für  Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen? Die ge-"adbusteten" Poster fordern Asyl für Kriegsdienstverweiger:innen aus Belarus und Russland. „Wir sind gerade in Helsinki, um uns mit Antimilitarist:innen aus dem Ostseeraum zu vernetzen“, berichtet Roderich Supersonnenwetter, Sprecher:in der Aktionsgruppe (AfKj!). "So nah an der Grenze zu Russland ist es sinnvoll, ein Solidaritätszeichen für Kriegsdienstverweigerung zu setzen". Roderich Supersonnenwetter sagt: „Asyl für Kriegsdienstverweiger:innen aus Russland und Belarus ist eine smarte Methode, um Putin das Führen seines Krieges in der Ukraine zu erschweren!“

Neue Stellungnahmen zu Ukraine, Belarus, Eritrea, Türkei und Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Lobbyarbeit bei der UN - und mehr

(11.07.2024) Im Mai 2024 nahm Zaira Zafarana ihre Arbeit als Fachberaterin für Internationales bei Connection e.V. auf. Sie setzt sich bei den Vereinten Nationen in Genf, beim Europarat und der Europäischen Union für die Menschenrechte, insbesondere das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung, ein.

Foto: Zaira Zafarana

Mündliche Erklärung gegenüber dem Sonderberichterstatter für die Menschenrechte von Migrant*innen

UN-Menschenrechtsrat, 56. Sitzung

(26.06.2024) Am Morgen des 26. Juni fand in Genf anlässlich der 56. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates der Abschluss des interaktiven Dialogs mit dem Sonderberichterstatter für die Menschenrechte von Migrant*innen statt. Connection e.V. ergriff in Zusammenarbeit mit der War Resisters’ International (WRI) das Wort, um die negativen Asylbescheide von Kriegsdienstverweiger*innen anzusprechen und die Mitglieder des Menschenrechtsrates aufzufordern, Kriegsdienstverweiger*innen, deren Menschenrechte in ihrem Herkunftsland verletzt werden, zu schützen.

Foto: pax christi

Asylrecht auf den Kopf gestellt

Abschiebung russischer Kriegsdienstverweigerer verhindern

(21.05.2024) „Schutz und Asyl muss allen gewährt werden, die den Kriegsdienst verweigern oder aus Kriegsgebieten desertieren – diese Aussage darf nicht nur eine Forderung sein, sondern muss umgesetzt werden“, so der pax christi-Bundesvorsitzende Gerold König zum Fall der Abschiebung einer vierköpfigen russischen Familie in Uelzen, die sich zudem noch im Kirchenasyl befand. Der Vater und der erwachsene Sohn hatten Einberufungsbescheide zum Kriegsdienst im Krieg Russlands gegen die Ukraine bekommen und sich diesen entzogen.