Flucht 

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Demonstration in Frankfurt/Main

Eritrea: Reflektionen über die Ursachen der Vertreibung

(19.10.2017) Es ist eine große Ironie der Geschichte, dass ein Land, das einen kostspieligen dreißigjährigen Krieg kämpfte und einen hohen Tribut an Leben, Vermögen und verpassten Chancen zahlte, unter anderem, um die Wurzeln und die damit verbundenen Ursachen der Vertreibung und des Leids der Bevölkerung zu beseitigen, zu einem der Länder wurde, die, im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung, an der Spitze der flüchtlingsproduzierenden Länder stehen.

Demonstration in Frankfurt/Main

Situation von Frauen und Mädchen in Eritrea

(19.10.2017) Eritrea erreichte nach 30 Jahren Krieg 1991 seine Unabhängigkeit von Äthiopien. Die regierende Partei, die Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit (PFDJ), ist seit der Unabhängigkeit die einzige bestehende Partei. Eine 1997 verabschiedete Verfassung wurde nie umgesetzt. Gegenwärtig wird das Land von einer geheimnistuerischen Diktatur regiert, der Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden und die eine gewaltige Rolle in der größten weltweiten Migrationskrise seit dem II. Weltkrieg spielt.

Asmara. Bild: eb

Die Lage eritreischer Flüchtlinge

Am Beispiel ausgewählter afrikanischer Länder

(19.10.2017) Es besteht kein Zweifel, dass die überwältigende Mehrheit Eritrea verlässt, weil sie direkt oder indirekt von der vorherrschenden politischen Situation betroffen ist. Mein Beitrag versucht, ein realistisches Bild der Situation und der Herausforderungen zu zeichnen, denen sich eritreische Flüchtlinge in einigen ausgewählten afrikanischen Ländern gegenübersehen. Es erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern gibt eher Hinweise für diesen Bereich.