Frauen 

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Logo von Frauen in Schwarz, Belgrad

Frauen und Antimilitarismus

(April 2020) Die unterschiedlichen Arten, wie Krieg konstruiert wird und sich geschlechtsspezifisch entfaltet, sind vielleicht eine der Situationen, bei der die Unterschiede zwischen männlich und weiblich am deutlichsten zutage treten. Im Kontext des Krieges werden Geschlechterrollen im Zusammenhang mit Gewalt hervorgehoben, da bewaffnete Konflikte im Allgemeinen eine hierarchische Asymmetrie von Rollen implizieren, in der männliche Privilegien gestärkt und alles geleugnet wird, was das weibliche Universum repräsentiert. Der Krieg sieht weibliche Körper als Schlachtfeld an, bzw. feminisiert die Identität derer, die innerhalb der Logik bewaffneter Gewalt als „anders“ gelten (z.B. ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderungen und LGBTQ)1. Die Zuschreibung des Weiblichen, dessen Status nicht auf den Körper von Frauen beschränkt ist, hat verschiedene Auswirkungen und wird im Allgemeinen in verschiedener Art und Weise im Rahmen der Unterdrückung, aber auch in verbalen Auseinandersetzungen und bei Widerstand benutzt.

Finnische Armee. Foto: FDF

Finnland: Regierung denkt über Zivildienst für Frauen nach

(17.06.2019) Der neue Plan könnte bedeuten, dass Frauen einen Zivildienst von drei Monaten abzuleisten haben. Sie wären jedoch nicht zur Ableistung des Militärdienstes verpflichtet.

Konferenz zum Internationalen Frauentag 2019

Eritreer*innen trafen sich in Frankfurt zum Internationalen Frauentag

(14.03.2019) Auf Initiative der Eritreischen Mütter in Europa (Eritrean Mothers in Europe) fand am 8. März 2019 eine Konferenz zum Internationalen Frauentag in Frankfurt am Main statt. Der Einladung folgten politische Organisationen, Aktivist*innen und Einzelpersonen aus 10 europäischen Ländern. Auch einige nicht-Eritreer*innen besuchten die Konferenz, was sehr begrüßt wurde.

Demonstration in Frankfurt/Main 2009

Eritreische Frauen: “Bringt Menschenrechtsverletzer vor den Internationalen Strafgerichtshof!”

(09.03.2018) Eritreische Frauen, Freunde und Unterstützer marschierten am Internationalen Frauentag vom Zentrum der niederländischen Hauptstadt Den Haag zum Internationalen Strafgerichtshof (ICC), um Gerechtigkeit einzufordern.