Griechenland 

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"Wir erheben unsere Stimme für Frieden und gegen die Militarisierung"

Gemeinsame Erklärung

(08.03.2016) Wir sind Kriegsdienstverweigerer aus der östlichen Mittelmeerregion. Unsere Region leidet schon lange unter Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Militarisierung, Besatzung und Kriegen, wie auch unter Armut, Analphabetentum, Hunger und fehlender sozialer Infrastruktur. In dieser schwierigen Zeit, wenn unsere Region noch stärker in ein Kriegschaos zu versinken scheint, erheben wir unsere gemeinsame Stimme für Frieden und gegen die Militarisierung.

Griechenland: Urteil gegen Kriegsdienstverweigerer Sotiropoulos

Beendet die Einschüchterungen und bereitet das Ende der Wehrpflicht vor

(16.06.2015) Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (European Bureau for Conscientious Objection - EBCO) ist geschockt über die heutigen Ereignisse beim Berufungsmilitärgericht in Athen. Der griechische Kriegsdienstverweigerer Dimitris K. Sotiropoulos wurde vom Gericht wegen Befehlsverweigerung nach einem eindeutig ungerechten Prozess mit Verfahrensmängeln schuldig gesprochen und zu einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Schande über die griechische EU-Präsidentschaft

Mindestens drei Verhaftungen und drei Verurteilungen von griechischen Kriegsdienstverweigerern in der Amtszeit

(02.07.2014) „EBCO bringt seine tiefe Enttäuschung über die griechische EU-Präsidentschaft zum Ausdruck“, erklärte heute der Präsident von EBCO, Friedhelm Schneider. „Während der Amtszeit gab es schwere Verletzungen der Menschenrechte von griechischen Kriegsdienstverweigerern. Es ist eine Schande, dass die griechischen Behörden in der ersten Hälfte des Jahres 2014 damit fortfuhren, Kriegsdienstverweigerer zu verfolgen und zu verurteilen, verschiedene Anträge von Kriegsdienstverweigerern, die aus ideologischen Gründen die Ableistung des Zivildienstes beantragten, ablehnten, und sogar FriedensaktivistInnen schikanierten und festnahmen.“

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Schwerpunkt: Südosten Europas und Naher Osten

(15.05.2014) „Obwohl sich die Situation von Kriegsdienstverweigerern im vergangenen Jahr in einigen Ländern leicht verbessert hat, ist ebenso festzustellen, dass andere Staaten schärfer gegen Verweigerer vorgehen“, erklärte heute Rudi Friedrich vom Netzwerk für Kriegsdienstverweigerer Connection e.V. „Gerade in Kriegszeiten wird das Recht auf Kriegsdienstverweigerung von den Herrschenden in Frage gestellt“, führte er aus. „Sie fordern Loyalität und unbedingten Gehorsam für ihre Ziele. Kriegsdienstverweigerer werden als Verräter gebrandmarkt. So wird die Entscheidung der Verweigerer, sich nicht an den Verbrechen eines Krieges zu beteiligen zu einem Schritt, der höchsten Mut erfordert.“