Griechenland 

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Griechenland: Bericht über das Verfahren gegen Nikos Karanikas

(11.03.2013) Nikos Karanikas ist eine sehr aktive und bekannte Person. Viele Menschen kamen zu seinem Verfahren am 8. März, was immer die Angehörigen des Gerichts beeindruckt. Es war vielleicht das erste Mal, dass der Präsident des Gerichts zugestand, dass alle zehn von der Verteidigung benannten Zeugen aussagten. Sonst wurden immer nur vier oder fünf zugelassen.

Griechenland: Neues Verfahren gegen 44-jährigen Kriegsdienstverweigerer

(06.03.2013) Amnesty International, das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung und War Resisters‘ International verurteilen die erneute Strafverfolgung des 44-jährigen Kriegsdienstverweigerers Nikolaos Karanikas. Drei Jahre nach ihrer gemeinsamen Erklärung fordern die drei internationalen Organisationen die griechische Regierung erneut auf, die europäischen und internationalen Standards und Empfehlungen zur Kriegsdienstverweigerung einzuhalten und unverzüglich alle Strafverfahren einzustellen, Verurteilungen und Geldstrafen aufzuheben sowie die Diskriminierung von Kriegsdienstverweigerern, welche Motivation sie auch haben mögen, zu beenden.

Griechischer Kriegsdienstverweigerer wegen "Desertion" vor Gericht

(22.02.2013) Nikolaos Karanikas ist ein griechischer Kriegsdienstverweigerer. Er wurde zum ersten Mal vor 18 Jahren wegen seiner Kriegsdienstverweigerung inhaftiert, 1995. Heute, am 22. Februar 2013, droht ihm erneut strafrechtliche Verfolgung durch das Militärgericht in Thessaloniki.

Griechenland: EBCO bedauert zutiefst Urteil gegen Kriegsdienstverweigerer

Menelaos Exioglou durch Militärgericht zu vier Monate Haftstrafe auf Bewährung verurteilt

(18.12.2012) EBCO bedauert zutiefst die Verurteilung des jungen griechischen Kriegsdienstverweigerers Menelaos Exioglou zu einer viermonatigen Haftstrafe wegen Befehlsverweigerung. In dem heute, am 18. Dezember 2012, ergangenen Urteil setzte das Militärgericht Larisa die Haft für ein Jahr auf Bewährung aus. Zudem bemängelt EBCO, dass das griechische Militärgericht den Antrag der Verteidigung ablehnte, sich selbst für nicht zuständig zu erklären, weil über einen Zivilisten geurteilt werde.