Strafverfolgung 

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Wir feiern den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Eine bunte Sammlung von Videos ist nun zum 15. Mai online

(14.05.2020) Zum 15. Mai, dem Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, präsentieren Connection e.V. und die War Resisters‘ International heute auf dem gemeinsamen YouTube-Kanal Refuse to Kill zahlreiche Beiträge aus aller Welt. „Uns erreichten aus vielen Ländern Beiträge, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Kriegsdienstverweigerung beschäftigen, aus Nord- und Südamerika, aus Asien, aus Afrika, aus Europa“, so heute Rudi Friedrich von Connection e.V. „Es ist ein klares Bekenntnis gegen Krieg und Kriegsbeteiligung.“

Tadschikistan: Kriegsdienstverweigerer gefoltert

Jovidon Bobojonov zu zwei Jahren Haft verurteilt

(02.04.2020) Fast sechs Monate nach seiner Verhaftung hat das Militärgericht von Duschanbe den 20-jährigen Zeugen Jehovah und Kriegsdienstverweigerer Jovidon Bobojonov heute zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. Bobojonov legte bereits Berufung ein. Während seiner Zeit in der Militäreinheit war Bobojonov von Soldaten mit Schlägen gefoltert worden, um ihn dazu zu zwingen, die Uniform anzuziehen und einen militärischen Eid abzuleisten.

Esin Kavruk

Türkei: Fast zwei Jahre Haft wegen „Nein zum Krieg”

(15.02.2020) Wegen friedensfordernden Beiträgen in sozialen Netzwerken und Kritik an der türkischen Invasion in Nordsyrien ist eine Gewerkschaftsaktivistin in der Türkei zu fast zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

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Kamiljan Ergashov. Foto: Zeugen Jehovahs

Turkmenistan: Erste Verurteilung eines Kriegsdienstverweigerers in 2020

(27.01.2020) Am 13. Januar 2020 verurteilte ein Gericht in der Region Dashoguz den Kriegsdienstverweigerer Kamiljan Ergashov zu zwei Jahren Haft. Es ist das erste Urteil gegen einen Kriegsdienstverweigerer im Jahr 2020. Kamiljan Ergashov, Zeuge Jehovah, hatte angeboten, einen alternativen Dienst abzuleisten, was Turkmenistan aber nicht anbietet. Er wird wahrscheinlich wie die anderen acht inhaftierten Kriegsdienstverweigerer in das Arbeitslager Seydi überstellt werden, das bekannt ist für die dort vorherrschenden harten Bedingungen und Folter. Seit Januar 2018 wurden nun insgesamt 20 Kriegsdienstverweigerer zu Haftstrafen verurteilt.