Tair Kaminer 

Page: 1   2   3   4   5  

Tair Kaminer

Israel: Kriegsdienstverweigerin Tair Kaminer in Haft

(14.01.2016) Die 19-jährige Tair Kaminer wurde am 10. Januar 2016 zu 20 Tagen Haft verurteilt. Sie hatte an diesem Tag im Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt: "Ich habe mich entschlossen den Dienst in der israelischen Armee zu verweigern. Seit Jahren gibt es keinerlei Bestrebung für einen Friedensprozess, keinen Versuch, Gaza und Sderot Frieden zu bringen. Solange der gewaltvolle militärische Weg gegangen wird, schaffen wir eine Generation voller Hass, womit die Situation nur eskalieren wird. Wir müssen dies jetzt stoppen!"

Tair Kaminer

Israel: "Ich werde meine Kriegsdienstverweigerung erklären"

(09.01.2016) Mein Name ist Tair Kaminer. Ich bin 19 Jahre alt. Ich habe gerade ein Freiwilligenjahr bei den Pfadfindern in Sderot abgeschlossen. Am 10. Januar 2016 werde ich mich im Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer melden und meine Kriegsdienstverweigerung erklären.

Tair Kaminer

Israel: "I will declare my refusal to serve in the military"

(09.01.2016) My name is Tair Kaminer, I am 19. I graduated of a year of volunteering with the scouts in Sderot. On January 10th, 2016, I will report to the induction base and declare my refusal to serve in the military, and my willingness to do alternative civil service. To this reality, I say enough! There I decided to refuse military service.

Tair Kaminer

Israel: "Deshalb ist es für mich so wichtig zu verweigern"

Beitrag zur Veranstaltungsreihe 2015

(19.11.2015) Vom 9.-19. November 2015 führte Connection e.V. eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Israel/Palästina: Aktiv gegen Krieg und Militarisierung" in Deutschland durch. Die 18-jährige Tair Kaminer aus Israel war eine von zwei ReferentInnen auf den Veranstaltungen. Sie verweigert den Kriegsdienst und wendet sich mit ihrer Entscheidung gegen die Besatzungspolitik der israelischen Regierung in Westbank und Ost-Jerusalem. Am 10. Januar 2016 wurde sie zu einer ersten Haftstrafe verurteilt. Wir dokumentieren ihren Redebeitrag vom November 2015. (d. Red.)