Misshandlung 

Seite: 1   2   3   4   5   6   ...  

Verein für Kriegsdienstverweigerung

Familien im türkischen Parlament

"Klärt die Morde in den Kasernen auf!"

(18.11.2013) Die Familien der unter zweifelhaften Umständen umgekommenen Soldaten haben heute, am 18. November 2013, um 12 Uhr im Parlament eine Pressekonferenz abgehalten und die Aufklärung der Morde in den Kasernen gefordert.

Turkmenistan: Neun Kriegsdienstverweigerer inhaftiert

Unterstützung erbeten

(25.03.2013) Mit der Verurteilung von Suvkhanov zu einem Jahr Haft steigt die Zahl der inhaftierten Kriegsdienstverweigerer auf neun an, acht davon aus der Region Dashoguz. Weitere vier verbüßen Bewährungsstrafen. Ein weiterer Zeuge Jehova aus der Hauptstadt Ashgabat, Danatar Duryyev, wurde im Januar ebenfalls verurteilt, aber zu einer hohen Geldstrafe.

Turkmenistan – Familie eines Kriegsdienstverweigerers verfolgt

Hausdurchsuchung bei Familie Nasyrlaev

(14.02.2013) Sieben Wochen nachdem das Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen aufgrund einer Beschwerde von 10 Kriegsdienstverweigerern, die den Zeugen Jehovas angehören, von der turkmenischen Regierung eine Stellungnahme angefordert hat, führten etwa 30 Polizeibeamte eine Hausdurchsuchung bei der Familie des führenden Beschwerdeführers in der im Norden gelegenen Stadt Dashoguz durch. Zwei Angehörige der Familie Nasyrlaev und vier Gäste wurde in Polizeigewahrsam genommen, drei von ihnen für 40 Stunden festgehalten. Nach ihren Erklärungen wurden alle sechs geschlagen und gefoltert, eine Person von ihnen schwer.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Wegweisender Bericht bricht Tabu über Gewalt in der türkischen Armee

(12.10.2012) Hunderte von Wehrpflichtigen erleiden in der türkischen Armee harte Misshandlung oder sogar Folter, so ein am Freitag veröffentlichter Tabu brechender Bericht. Der von der „Initiative für die Rechte der Wehrpflichtigen“ (Asker Hakları Platformu) vorgestellte Bericht führt 432 Fälle auf, bei denen die Opfer während des Militärdienstes unterschiedlich schweren Misshandlungen unterlagen. Die Fälle reichen von brutalen Initiationsriten, über übermäßige körperliche Aktivitäten bis zur Folter, die zu bleibenden körperlichen oder seelischen Schäden oder sogar zum Tode führten.