Kriegsdienstverweigerung 

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Schutz für Deserteure

Film über die Aktion vor der EU-Kommission in Berlin

(08.12.2022) Am 8. Dezember 2022 forderten mehrere Friedens- und Menschenrechtsorganisationen aus Anlass des Internationalen Tages der Menschenrechte einen Aktionstag vor der Europäischen Kommission in Berlin durch. Sie forderten von der EU Schutz und Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus und der Ukraine ein. An der Aktion beteiligt waren antimilitaristische aktion berlin (amab), Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW), Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK), NaturFreunde Deutschlands und Pax Christi – Sektion Deutschland. Das Video erstellte Michi von Glaßer von der DFG-VK.

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Sand im Getriebe sein

Für Kriegsdienstverweigerung zahlen viele einen hohen Preis

(02.12.2022) Auf einer Veranstaltung zum »Internationalen Tag der Gefangenen für den Frieden« in Berlin berichteten Aktivisten über ihre Unterstützung für inhaftierte Kriegsgegner.

Ein Plakat mit einem zerbrochenen Gewehr vor dem Haus der Demokratie in Berlin weist den Weg. Auf einer Solidaritätsveranstaltung berichteten am Mittwochabend Aktive von Unterstützungsorganisationen über die Lage von Menschen, die sich dem Dienst an der Waffe verweigern. Anlass war der »Internationale Tag der Gefangenen für den Frieden«, an dem jährlich am 1. Dezember auf die Situation von Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern aufmerksam gemacht wird. Franz Nadler, Vorsitzender des Vereins Connection, der in Offenbach seit fast 30 Jahren Verweigerer und »Fahnenflüchtige« unterstützt, sprach insbesondere über junge Menschen, die sich nicht am Krieg in der Ukraine beteiligen wollen. Es sind Ukrainer, Russen und Belarussen.

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Fotomontage - Foto Europäisches Haus: Wikimedia

8.12. 11 h in Berlin: Zerbrochenes Gewehr vor der Europäischen Kommission

Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus, Ukraine

Am Donnerstag, den 8.12.22 um 11h demonstrieren Friedens- und Menschenrechtsorganisationen mit einem übergroßen aufblasbaren zerbrochenen Gewehr für die Rechte der Verweigerer und Deserteure vor dem Europäischen Haus (Sitz der EU-Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin).

Netzwerk für Beratung von Kriegsgegnern im Kaukasus gegründet

Hotline und Notunterkunft in Georgien

(29.11.2022) Act for transformation hat in den vergangenen zwei Monaten in einem mehrtägigen Online- und einem Präsenzseminar zukünftige Berater:innen für Kriegsdienstverweigernde im Kaukasus ausgebildet. Sie sollen über das Recht auf Kriegsdienstverweigerung informieren, bei Visa-Anträgen unterstützen und psychologische Begleitung anbieten, wenn junge, aber auch ältere geflüchtete Männer, Hilfe brauchen. Zehn engagierte Menschen aus Georgien, Russland, Ukraine und Deutschland nahmen an der Fortbildung teil. Eine Hotline und Telegram-Kanal wurden eingerichtet, welche in den verschiedenen sozialen Netzwerken in der Region bekannt gemacht werden. Mit dem Slogan „Die Waffen nieder“ von Bertha von Suttner, die 10 Jahre in Georgien gelebt hatte, wird mit Flyern und Buttons auf die Hotline aufmerksam gemacht. In Kneipen und Treffpunkten der Exilruss:innen werden diese verteilt.